Honeckers Gastarbeiter

Honeckers Vertragsarbeiter

Die Schere zwischen theoretischen Postulaten und der Realität ging in der DDR gerade im Umgang mit ausländischen Mitbürgern weit auseinander. In einem Land, in dem allerorten über Solidarität und Internationalismus gesprochen wurde, kam es immer wieder zu fremdenfeindlichen Äußerungen und auch Übergriffen. Dieser Widerspruch ist die theoretische Ausgangsfrage für unseren Dokumentarfilm. Sinnbildlich dafür stehen die rassistischen Exzesse in Hoyerswerda (1991) und Rostock-Lichtenhagen (1992). In beiden Fällen waren Vertragsarbeiter direkt betroffen. Zuerst Mocambiquaner, später Vietnamesen.

Trailer