Ein Jeep für Papua

Der Finschhafen-Distrikt hat eine besondere Verbindung zu Deutschland. Vor über hundert Jahren halfen deutsche Missionare, in diesen von heftigen Stammes-Fehden geprägten Landstrich Frieden zu vermitteln. Die dortigen Stämme haben uns auf unserer Expedition 2017 deshalb besonders
herzlich aufgenommen. Wir möchten uns mit der Hilfsaktion bedanken und der Freundschaft Taten folgen lassen.

Die ca. 50000 Menschen leben in intakten Stammesverbänden und sind weitgehend unabhängig. Sie haben ihre eigene Gerichtsbarkeit, betreiben Subsistenz-Landwirtschaft und leben in fürsorglicher Gemeinschaft. Ihr Problem ist die Abgeschiedenheit. Für die Kontakte nach außen sorgt die lutherische Kirche und ganz konkret Walter.

Der Distrikt war einmal Teil der deutschen Kolonie Kaiser-Wilhelm-Land. Die lutherische Mission ist eine der wenigen guten Geschichten innerhalb dieses Kapitels Papua Neuguineas. Das Jeep-Hilfsprojekt fördert die Unabhängigkeit der Stämme im Finschaffen-Distrikt und es belebt weltumspannend interkulturelle Kontakte. Weiter angedacht sind Schul-und Kirchenpartnerschaften,sowie eine Reiseangebot für Outdoorfans. All dies wünschen sich die Neuguinis und wir natürlich auch.

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